PROGRAMM
IWgR Süderelbe 2022

Aufgrund der Corona-Pandemie kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen. Es gilt die jeweils aktuelle Verordnung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens mit COVID-19 der Freien und Hansestadt Hamburg.

Soweit nicht anders angegeben sind alle Veranstaltungen kostenlos und ohne Voranmeldung.

14.-27.03.2022

Geöffnet während der Öffnungszeiten des JoLa | 2G +

Ausstellung: „Unsere Kämpfe - Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre“

Das Kulturhaus Süderelbe zeigt vom 14.3.- 27.3.2022 die Ausstellung: „Unsere Kämpfe – Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre“ bei den Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in den Räumen des JOLA und des BGZ.

Die Ausstellung dokumentiert den antirassistischen, selbst organisierten Widerstand von Migrant*innen, Geflüchteten und migrantischen Jugendlichen: die vergessenen Kämpfe in den 90er Jahren. Sie wurde von dem Hamburger Soziologen und Aktivisten Gürsel Yildirim kuratiert und stützt sich auf sein umfangreiches Archiv zu migrantischem Widerstand, das er seit Anfang der 1990er Jahre aufgebaut hat.

Die Wandzeitung ist in Kooperation mit Internationale Kunstfabrik Kampnagel entstanden und wurde von der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Initiative STADT MIT COURAGE gefördert.

Redaktion: Gürsel Yildirim, Schlussredaktion: Niels Boeing, Layout: Annett Schuft, Kuration Kampnagel: Alina Buchberger.

Foto: © Gaston Kirsche

JoLa
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Eine Veranstaltung des JoLa

Di 15.03.2022

15 – 18 Uhr | 2G + (Schulkinder können vor Ort einen Schnelltest machen)

Vielfalt säen – Saatkugeln herstellen mit Kindern und Jugendlichen

Um Vielfalt im Stadtteil zu säen, möchten wir an dem Nachmittag mit euch Saatkugeln basteln. Wenn ihr also Lust habt, Neugraben und Neuwiedenthal aufblühen zu lassen, dann meldet euch an und kommt am 15.03. um 15 Uhr in das Kulturhaus Süderelbe oder den Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal. Ausgeteilt werden die Saatkugeln dann am 17.03.

Neugraben: Werkstatt im Kulturhaus Süderelbe
(1. Stock; Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Neuwiedenthal: Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal
(Striepenweg 33, 21147 Hamburg)

Anmeldung und Kontakt für Rückfragen:
Maike Carstensen, 0176 – 15 14 46 25 (IN VIA Hamburg e.V., Jugendmigrationsdienst im Quartier)

Eine Gemeinschaftsaktion des SozialRaumTeams Süderelbe
(u.a. IN VIA Hamburg e.V., U.N.S., DRK Willkommensbüro, Kulturhaus Süderelbe,
DRK Nachbarschaftsmütter, DRK Nachbarschaft Ahoi, DRK Kita-Einstieg, Stadtteilverein Neuwiedenthal)

Mi 16.03.2022

13:30 – 15 Uhr (bei Wind und Wetter) | AHA-Regeln

Kulturcafé im Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal

Die Kajüte ist eine Anlaufstelle für Menschen, die einen Rat in seelischen Angelegenheiten, eine schnelle Hilfe in einer Krise oder Kontakt zu anderen Menschen suchen.

Wir treffen uns bei Wind und Wetter im Nachbarschaftsgarten zum Klönschnack mit Heißgetränken und Gebäck. Kostenfrei und mit dem nötigen Abstand.

NaNe Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal
(Striepenweg 33, 21147 Hamburg)

verantwortlich: Kajüte (Der Hafen)

Fr 18.03.2022

10 – 14 Uhr (online auf Zoom)

Anti-Rassismus Workshop: Rassismus begreifen und abbauen

Die Lage ist angespannt: Gesellschaftliche Auseinandersetzungen allgemein nehmen zu und werden aggressiver. Gerade Rassismus äußert sich immer offener und dreister. Und immer mehr Menschen sind davon betroffen und erfahren rassistisch motivierte Gewalt in vielerlei Formen.

Viele Menschen wollen das nicht hinnehmen und gegen Rassismus und Diskriminierung aktiv und wirkungsvoll einschreiten. Aber sie scheitern dabei häufig schon an ihrem mangelnden Grundwissen, ohne das es schwierig ist, Rassismus auch nur zu erkennen und erst recht, ihn zu wirksam abzubauen.

Der Workshop will den Teilnehmenden dieses Grundwissen zu Rassismus vermitteln und sie dadurch befähigen, sich aktiv in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.

Inhalte:
Was ist eigentlich Rassismus?
Rassismus und Rassismen wahrnehmen
Wie funktioniert rassistische Diskriminierung?
historische und sozialpsychologische Einordnung
Auswirkungen auf Betroffene
Was ist eine anti-rassistische Haltung?
Anregungen für das eigene Engagement

Referent: Tsepo Bollwinkel (Autor, Referent und Trainer zu Schwarzer Identitt, Anti-Rassismus, Critical Whiteness, Intersektionalitt, Diversität und SOGThemen in der internationalen Zusammenarbeit.) 

Anmeldung unter: lopa-suederelbe@lawaetz.de
Nach Anmeldung erhalten Sie den Zoom-Link zur Veranstaltung.

Eine Veranstaltung der Lokalen Partnerschaften für Demokratie Süderelbe

20 Uhr | 2G+ | FSK 12

Kulturhaus-Kino: Spuren – Die Opfer des NSU

Im November 2011 offenbarte das Bekanntwerden der brutalen und gezielten Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland. Filmemacherin Aysun Bademsoy hat sich für ihren Film, auf Spurensuche begeben und Hinterbliebene von drei der zehn betroffenen Opferfamilien besucht. Eine von ihnen ist Elif, die Witwe von Mehmet Kubaşik, der am 4. April 2006 von Mitgliedern des NSU in seinem Kiosk in Dortmund ermordet wurde. Nach der Tat wurde ihre Familie beschuldigt, in kriminelle Geschäfte verwickelt zu sein. Dies war kein Einzelfall. Auch andere Familienangehörige von NSU-Opfern, etwa Adile, die Witwe von Enver Şimşek, oder Osman, der Bruder des ermordeten Süleyman Taşköprü, berichten im Film von einer doppelten Verstörung – einmal durch die Morde, einmal durch die massiven Anschuldigungen von Teilen der Sicherheitsbehörden und der Medien. Im Zuge des NSU-Prozesses und der umstrittenen Urteilsverkündung im Juli 2018 trat dies noch einmal deutlich zutage.

Während über die Täter des NSU immer wieder berichtet wird, sind Filme, die die Angehörigen der Opfer in den Mittelpunkt stellen, rar. Aysun Bademsoy gelingen hier eindringliche Porträts von Menschen, die mit ihrer Trauer und Verzweiflung häufig allein gelassen wurden.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung https://www.bpb.de/mediathek/311574/spuren-die-opfer-des-nsu
© 2020 Edition Salzgeber

Kulturhaus Süderelbe
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Eine Platzreservierung unter info@kulturhaus-suederelbe.de oder Tel. 040 – 79 67 222 ist erforderlich!

 

Eine Veranstaltung des Kulturhaus Süderelbe

Sa 19.03.2022

10 – 13 Uhr | Corona-Regeln

Marktplatzaktion: Süderelbe zeigt Haltung

Aktive aus dem Netzwerk Solidarisches Süderelbe stellen ihre Arbeit vor. Wie kann Süderelbe Haltung zeigen? Wie können Betroffene von rassistischer Gewalt und Diskriminierung unterstützt werden? Dazu möchten wir mit Süderelber*innen ins Gespräch kommen.

Neben Info-Material wird es auch die Möglichkeit geben, das Süderelbe-Motto „Zusammenleben in Vielfalt – gegen Diskriminierung in Süderelbe und überall“ im Siebdruckverfahren auf Stofftaschen drucken zu lassen und so ein erstes Statement zu setzen.

Neugrabener Markt

Eine Gemeinschaftsaktion des Netzwerks Solidarisches Süderelbe

Di 22.03.2022

9:30 Uhr & 12:30 Uhr | 2G+

Theater & Workshop: Die Anderen

Theater & Workshop zum Thema: Einen achtsamen Umgang mit Alltagsrassismus & Othering entwickeln

Im Theaterstück „Die Anderen“ ist die 16-jährige Julia damit konfrontiert, dass sie sich, ohne es zu merken oder zu wollen, im Alltag rassistisch verhält. Rassismus ist, besonders für Betroffene, immer noch Alltag. Wir sensibilisieren Jugendliche, ihr Verhalten in Rassismus-kritischen Situationen einzuschätzen und zu verbessern. Außerdem eröffnen wir ihnen einen sicheren Raum, um sich über Diskriminierungserfahrungen auszutauschen.

Durchgeführt wird der Workshop vom Spoken Word Theater

Kulturhaus Süderelbe
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Für Klassenstufen 7-10 und für alle interessierten Besucher*innen | Kosten: € 3 je Schüler*in

Anmeldungen unter 040 /796 72 22 oder per Mail an info@kulturhaus-suederelbe.de 

Eine Veranstaltung des Kulturhaus Süderelbe

Mi 23.03.2022

9:30 Uhr (Dauer: ca. 2,5 Std.) | 2G+

Theater mit Diskussion: Die Hüter der Freiheit

Ein Schauspiel in 2 Akten von Christian Eldagsen

„Wenn das Klima eine Leber wäre, hätte es schon Zirrhose“. Da bekommt die Spirituosenindustrie ein Imageproblem und beauftragt die Unternehmensberatung McKinsey, den Vorstand zu schulen, sich die Deutungs- und Meinungshoheit zurückzuholen. Der Vorstand lernt, wie die Profiteure unseres Wirtschaftssystems, zum Beispiel die Protagonisten der fossilen Energiewirtschaft, zu denken und zu handeln.

Im zweiten Akt steht die EU-Kommission wegen der Planung einer Straftat vor Gericht, denn als solche bezeichnet der Anwalt eines Klägers das Mercosur-Freihandelsabkommen. Punkt für Punkt entlarvt er die Verlogenheit von Menschenrechts- und Nachhaltigkeitsklauseln, den UPOV-Statuten und Investitionsliberalisierungen.

Die Hüter der Freiheit zeigt die sozialen und ökologischen Zuspitzungen eines Wirtschaftssystems, das die Erde und uns Menschen zerstört.

Mit spielerischer Leichtigkeit, informativ, veranschaulichend und entlarvend, wird dieses ernsthafte Thema zugänglich gemacht.

Mit: Christa Krings, Helge van Hove, Christian Eldagsen | Künstl. Beratung: Laura Jakschas

Hier geht es zum Trailer

Kulturhaus Süderelbe
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Für Klassenstufen 10-11 | Kosten: € 3 je Schüler*in

Um eine Anmeldung unter info@kulturhaus-suederelbe.de wird gebeten!

Eine Veranstaltung des Kulturhaus Süderelbe

13:30 – 15 Uhr (bei Wind und Wetter) | AHA-Regeln

Kulturcafé im Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal

Die Kajüte ist eine Anlaufstelle für Menschen, die einen Rat in seelischen Angelegenheiten, eine schnelle Hilfe in einer Krise oder Kontakt zu anderen Menschen suchen.

Wir treffen uns bei Wind und Wetter im Nachbarschaftsgarten zum Klönschnack mit Heißgetränken und Gebäck. Kostenfrei und mit dem nötigen Abstand.

NaNe Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal
(Striepenweg 33, 21147 Hamburg)

verantwortlich: Kajüte (Der Hafen)

17 Uhr | 2G+

„auf 30 Minuten mit …“ - der Talk aus dem JoLa

Johannes Kirchberg vom Kulturhaus Süderelbe im Gespräch mit Konstantin Zimmer über die Arbeit des Harburger Integrationsrates, die Aufgaben, die Visionen einer vielfältigen Gesellschaft und die persönlichen Möglichkeiten, integrierend zu wirken.

Spannende 30 Minuten, die nach dem Talk auf dem YouTube-Kanal des Kulturhauses zum Nachhören und -sehen bereitstehen.

Im Anschluss an den Talk besteht die Möglichkeit des weiteren Austausches im JoLa.

JoLa
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Eine Veranstaltung des JoLa im Kulturhaus Süderelbe 

Do 24.03.2022

9 – 12 Uhr

Infostand auf dem Neugrabener Markt

Aktive aus dem Netzwerk Solidarisches Süderelbe stellen sich und ihre Arbeit vor. Mit dabei sind unter anderem die Elternlotsen Neugraben-Fischbek, das Willkommensbüro Süderelbe und der Harburger Integrationsrat. Außerdem vor Ort ist das Institut für transkulturelle Kompetenz (ITK) der Akademie der Polizei Hamburg.

Neugrabener Markt

Eine Gemeinschaftsaktion des Netzwerks Solidarisches Süderelbe

15 – 17 Uhr | 2G+

Der Harburger Integrationsrat im Gespräch mit der Beratungsstelle amira

Die Antidiskriminierungsberatungsstelle amira berät bei Diskriminierung wegen (zugeschriebener) Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Sprache in Hamburg. In dem Gespräch mit dem Harburger Integrationsrat stellen sie ihr Angebot  vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll diskutiert werden, wie wir Diskriminierung vorbeugen können und welche Handlungsmöglichkeiten es in konkreten Diskriminierungsfällen geben kann.

JoLa
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Eine Veranstaltung des Harburger Integrationsrat

Fr 25.03.2022

18 Uhr | 2G+

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion: Haltung und Extremismus - Prepper in Deutschland - Bereit für den Untergang?

Die Journalistin und Buchautorin Gabriela Keller hat sich in ihrem Buch „Bereit für den Untergang: Prepper“ mit der Deutschen Prepperbewegung auseinandergesetzt. Sie hat dafür zahlreiche Interviews geführt und taucht dabei tief in die Gedanken und Erlebniswelt der Menschen ein. Welche Rolle spielen Dystopien bei extremen Haltungen?

Gabriela Keller, geboren 1975, ist Investigativreporterin bei correctiv.org und befasst sich vor allem mit den Themen Immobilienspekulation, auffällige Firmenkonstruktionen bei Investorengesellschaften und Geldwäsche. Zuvor war sie im Reportage- und Rechercheressort der »tageszeitung« als auch der »Berliner Zeitung« tätig; in dieser Zeit konzentrierte sie sich auf Ostdeutschland und schrieb Reportagen über soziale Randgruppen, demokratischen Zerfall und das Ausdünnen der öffentlichen Versorgung im ländlichen Raum. Davor lebte und arbeitete sie sechs Jahre lang als freie Reporterin und Korrespondentin in Syrien und dem Libanon. Von dort unternahm sie Recherchereisen in Länder wie Iran, Jemen und Tunesien. In dieser Zeit begleitete sie mehrere bewaffnete Aufstände und soziale Unruhen. Die Erfahrung schwerer Krisen und politischer Gewalt hat auch ihren Blick auf die innerdeutschen Zustände verändert. Gabriela Keller war für den Nannen- und den DJV-Preis nominiert und erhielt 2018 den DuMont Journalistenpreis für die beste Recherche.

JoLa
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Eine Veranstaltung des DRK Hamburg-Harburg

18:30 Uhr (Zoom)

Online-Vortrag: "Guck mich an!" - Anti-Asiatischer Rassismus und die Corona-Pandemie

Seit Beginn der Corona Pandemie sind Menschen, die „asiatisch“ gelesen werden, vermehrt rassistischen Angriffen ausgesetzt und beschreiben ein steigendes Gefühl der Unsicherheit im Alltag. Diese Form von Rassismus mag zwar seit der Pandemie stärker spürbar sein und erfährt auch medial mehr Aufmerksamkeit, jedoch ist Anti-Asiatischer Rassismus keineswegs neu. In dem Vortrag werden diverse Verstrickungen und Traditionen des Anti-Asiatischen Rassismus in Deutschland aus intersektionaler Perspektive behandelt: Von (post-)kolonialen Kontinuitäten, dem Mythos der Vorzeigeminderheit und rechter Gewalt gegen „asiatisch“ gelesene Menschen hin zu Selbstbezeichnungen und Widerstand aus ost- und südostasiatischen Communities.

Cuso Ehrich (keine Pronomen) ist Bildungsreferent:in, Moderator:in und in sozialen Bewegungen aktiv. Cuso arbeitet in diversen Projekten zu Prozessen der Dekolonisierung. Cuso arbeitet an den Intersektionen von geschlechtlicher Identität, Klassenzugehörigkeit und Rassifizierung aus Asiatischen Perspektiven in Deutschland.

Anmeldung unter: https://iwgr-altona.de/event5anmeldung/
Nach Anmeldung erhalten Sie den Zoom-Link zur Veranstaltung.

Eine Veranstaltung des Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg

Sa 26.03.2022

19:30 Uhr | 2+

Sebastian Krumbiegel: Courage zeigen (eine musikalische Lesung)

Das Thema Courage ist für Sebastian Krumbiegel nicht erst seit dem traumatischen Überfall auf ihn durch Rechtsradikale enorm wichtig. Schon als Jugendlicher im rigiden DDR-System und während seiner Ausbildung im Thomanerchor fiel er durch sein rebellisches Naturell aus. Da kamen die Umbrüche, die zum Ende der DDR führten, gerade recht.

Jetzt zieht Sebastian Krumbiegel eine Zwischenbilanz seines Lebens und verknüpft seine Biographie mit zeitgeschichtlichen Ereignissen. Denn beides gehört untrennbar zusammen. So lernen wir ihn aus mehreren Perspektiven kennen: als Popstar und Musiker, als Zweifler und sozial Engagierten.

Und Krumbiegel offenbart seine zentralen Fragen: Wann habe ich mich für etwas stark gemacht? Wann fehlten mir Mut und Haltung? Und was habe ich daraus gelernt?

Aula in der Schule am Johannisland
(Am Johannisland 4, 21147 Hamburg)

Eintritt: 22 € | Kartenvorverkauf und Reservierung über das Kulturhaus Süderelbe (info@kulturhaus-suederelbe.de oder Tel. 040 – 79 67 222) und exklusiv auch am 19.03. am Infostand auf dem Neugrabener Markt.

verantwortlich: Kulturhaus Süderelbe

So 27.03.2022

13 – 16 Uhr | 2G+

Empowerment Workshop für von Rassismus betroffene Menschen/BIPOCs

Als Menschen mit Rassismuserfahrungen begegnen uns täglich Herausforderungen, die wir bewältigen müssen. Unser Umgang mit diesen ist stark abhängig von den Strategien, die uns zur Verfügung stehen und der Kraft, die wir aufbringen können.
Wir kommen in diesem Workshop mit verschiedenen Erfahrungen und mit verschiedenen Perspektiven zusammen und wollen gemeinsam einen Raum schaffen, in dem wir uns darüber austauschen können, was uns bewegt, uns zeigen können, wie wir sind und fühlen und uns mit uns selbst auseinandersetzen können.

Wir wollen anhand verschiedener Übungen einen Austausch fördern und uns reflektieren. Wir wollen uns gemeinsam Raum geben, uns selbst entdecken, uns neu kreieren und uns miteinander und untereinander stärken. Hierbei wollen wir mit euch gemeinsam Wege finden, diese Stärkung mit in den Alltag hinauszunehmen.

durchgeführt wird der Workshop von Our Journey Beyond

Aileen Puhlmann (40) ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. In London studierte sie Entwicklungspolitik mit Afrikafokus und lebte dann 7 Jahre in Südafrika. Mittlerweile ist sie festangestellte Leitung eines Vereins der sich neben der Förderung globaler Partnerschaften, darum bemüht eine machtkritische Auseinandersetzung in der Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen. Nebenberuflich hat Aileen „Community Kids“ eine Eltern-Kind Initiative für Schwarze Eltern in Hamburg gegründet und thematisiert in Artikeln, Podcasts und als Speakerin die Realitäten Schwarzer Menschen in Deutschland, alleinerziehende Mutterschaft und Diversitätspreoblematiken im Social Business Sektor. Sie konzeptioniert Workshops und moderiert Vorträge und Diskussionsrunden.

Ify Odenigbo ist in Nigeria geboren, in Nigeria und Deutschland aufgewachsen und lebt seit einigen Jahren in der Schweiz. Sie ist eine Schwarze Mutter zweier weiss- gelesener Kinder, arbeitet als Ärztin in der ambulanten psychiatrischen Gesundheitsversorgung und isst gerne Cupcakes. Daneben ist sie mit Themen um diskriminierungskritische, traumasensible, empowernde und bindungsorientierte Begleitung von kleinen und grossen Menschen engagiert. Sie ist im Netzwerk Bla*Sh aktiv und setzt sich mit Ijeoma Parenting u.a. für Familien mit Schwarzen Kindern ein.

JoLa im Kulturhaus Süderelbe
(Am Johannisland 2, 21147 Hamburg)

Anmeldung unter: https://forms.gle/tmVpP4BrdBCuYzot8
Kontakt für Rückfragen: team@ourjourneybeyond.de

Eine Veranstaltung der Lokalen Partnerschaften für Demokratie Süderelbe